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Kompetenznetzwerk Schule


16/05 2006:
Döring: Im Mittelpunkt des Lehrerberufs muss der Unterricht stehen und nicht die Bürokratie

Kultusministerium soll Pädagogen entlasten

 

Eine stärkere Unterstützung der Thüringer Lehrer durch das Kultusministerium fordert Hans-Jürgen Döring. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion reagiert damit auf die am Dienstag vorgestellte Studie des Thüringer Lehrerverbands zur Gesundheit von Lehrern.

 

"Ich halte die Ergebnisse dieser Studie für besorgniserregend", sagt der Bildungsexperte.

Ein Großteil der Thüringer Pädagogen stehe demnach unter starker psycho-sozialer Belastung, fühle sich ausgebrannt und sei mit seiner beruflichen Situation unzufrieden. "Das Kultusministerium muss die Lehrer endlich spürbar entlasten, anstatt ihnen neben den Unterrichtsverpflichtungen auch noch ständig neue Verwaltungsaufgaben aufzubürden", fordert Döring. Als Beispiel für derartige zusätzliche Belastungen nannte er die Erhebung des neuen Büchergeldes, die das Land im vergangenen Jahr an die Pädagogen übertragen habe. "Im Mittelpunkt des Lehrerberufs muss der Unterricht stehen, nicht das Abarbeiten von Verwaltungsvorschriften", betont Döring. Er erneuert zugleich seine Forderung nach einer besseren Personalausstattung der Thüringer Schulen. Auch dies könne zu einer deutlichen Entlastung der Lehrer beitragen.

 

Marion Wolf

Pressesprecherin

 


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Letzte Änderung: 16.05.2006 RSS    | Seite empfehlen | Druckansicht | pdf-Ansicht | Impressum