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01/12 2006: Mitgliederinfo vom 01.12.2006 Nur für Mitglieder - hier einloggen Mitgliederinfo vom 01.12.2006 Diese Info enthält Hinweise zur Einmalzahlung 2007, eine Mitteilung der zentralen Gehaltsstelle sowie einen Hinweis zu Hinzuverdienstgrenzen nach SGB VI. 27/10 2006: Endfassung von TV-L und TVÜ-L unter Dach und Fach dbb tarifunion und Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben sich diese Woche auf die endgültige Fassung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und auf den dazugehörigen Überleitungstarifvertrag (TVÜ-L) geeinigt. Damit wurde das Eckpunktepapier vom 19. Mai 2006 umgesetzt. Das neue Tarifrecht wird planmäßig zum 1. November 2006 in Kraft treten.
21/09 2006: Mitgliederinfo zu Einzelheiten des TVÜ-Länder In dieser Mitgliederinfo finden Sie weitere Einzelheiten zum TVÜ-Länder. Nur für Mitglieder - hier einloggen 14/09 2006: Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten der Länder in den TV-L und zur Regelung des Übergangsrechts (TVÜ-Länder) Die dbb tarifunion hat sich mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in den Redaktionsverhandlungen am 26. und 27. Juli 2006 auf einen Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten der Länder in den TV-L und zur Regelung des Übergangsrechts (TVÜ-Länder) geeinigt. Nur für Mitglieder - hier einloggen 12/09 2006: Tarifvertrag zur Leistungsbezahlung für den Bundesbereich abgeschlossen Die dbb tarifunion und das Bundesministerium des Innern haben sich am 25. August 2006 auf einen Tarifabschluss zur Leistungsbezahlung für die Beschäftigten des Bundes verständigt. 11/09 2006: Besitzstandszulage für Kinder Berechtigtenwechsel für Kindergeld - Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten der Länder in den TV-L und zur Regelung des Übergangsrechts (TVÜ-Länder) Nur für Mitglieder - hier einloggen 21/08 2006: Schulungsangebot zum Tarifvertrag für die Beschäftigten der Länder (TV-L) Am 01. November 2006 wird der neue Tarifvertrag für die Beschäftigten der Länder (TV-L) in Kraft treten. Der tbb beamtenbund und tarifunion bietet zunächst zwei Kurzschulungen an. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Datei. 04/07 2006: Einmalzahlungen für 2006 und 2007 Tarifinfo vom 03.07.2006 In Zusammenhang mit der Tarifeinigung für die Landesbeschäftigten ist nunmahr auch ein gesonderter Tarifvertrag über Einmalzahlungen für die Jahre 2006 und 2007 sowie über eine lineare Anhebung des Tabellenentgelts im Jahr 2008 unterzeichnet worden.
20/05 2006: Jetzt auch für Tarifbeschäftigte der Länder neues Tarifrecht Mitgliederinfo vom 20. Mai 2006
20/05 2006: Angebot der Tarifgemeinschaft deutscher Länder an die dbb tarifunion vom 19. Mai 2006
20/05 2006: Tarifabschluss mit der TdL
20/05 2006: dbb zur Tarifeinigung mit den Ländern
Der Verhandlungsführer der dbb tarifunion, Frank Stöhr, hat die Beendigung des Tarifkonflikts mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) nach über drei Monaten als großen Erfolg der Streikenden vor Ort bezeichnet. Mit der Einigung vom 19. Mai 2006 hätten die dbb tarifunion und die TdL in Potsdam einen tragfähigen Kompromiss gefunden. Stöhr abschließend: Ein Tarifdiktat der Länder, so Stöhr weiter, hätten die Gewerkschaften nie akzeptiert: „DIE STREIKENDEN HABEN DEN KARREN AUS DEM DRECK GEZOGEN." „Es waren die streikenden Gewerkschafter vor Ort, die mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Durchhaltevermögen die TdL zur Vernunft und damit an den Verhandlungstisch zurück gebracht haben." „In der Summe ist das für die Kolleginnen und Kollegen eine materiell tragfähige und zukunftssichernde Einigung." „Wir haben den Flächentarifvertrag gerettet. Es wird keine tariffreien Räume geben. Für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gelten wieder einheitliche Tarifverträge."
Einzelheiten zum Tarifabschluss
Neues Tarifrecht für Bund und Kommunen startet am 1. Oktober 2005
"Dieses Beispiel darf Schule machen", sagte – mit Blick auf die Länder – der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am 13. September 2005 in Berlin. Im Haus der Bundespressekonferenz präsentierte er zusammen mit Bundesinnenminister Otto Schily, Münchens Personaldezernent Thomas Böhle und dem Vorsitzenden der dbb tarifunion, Frank Stöhr, das neue Tarifrecht für Bund und Kommunen. Es tritt am 1. Oktober 2005 in Kraft.
Unterzeichnet hatten sie die Tarifverträge zuvor im Bundesinnenministerium. Die Texte dafür waren nach dem grundlegenden Potsdamer Tarifabschluss vom 9. Februar 2005 in monatelangen "Redaktionsverhandlungen" ausformuliert worden. Bis zuletzt waren dabei noch schwierige "Knackpunkte" aus dem Weg zu räumen - bis am 10. September in Berlin die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst dem Ergebnis schließlich mit großer Mehrheit zustimmte (im Foto unten).
Nach Auffassung aller Tarifparteien bringt der neue Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) entscheidende Fortschritte hin zu einem modernen öffentlichen Dienst – unter anderem
"Gebt das Geld den Vätern und nicht den Großvätern", focht Otto Schily gegen das nun überwundene Prinzip der "Seniorität", nach dem im öffentlichen Dienst bisher automatisch altershalber aufgestiegen wurde. Dieser Wandel sei auch wichtig, um den öffentlichen Dienst konkurrenzfähig zu halten. Er versprach, kein Mitarbeiter werde im neuen System schlechter gestellt als vorher. Dies sei auch notwendig, damit es von den Belegschaften angenommen werde.
Frank Bsirske kündigte an, dass auch nach dieser Vertragsunterschrift weiter Arbeit auf die Tarifparteien warte: Nun seien bis 2008 die rund 18.000 Eingruppierungsmerkmale ins neue Recht zu überführen. Nicht zuletzt seien dabei geschlechterdiskriminierende Tatbestände beiseite zu räumen. Der ver.di-Vorsitzende lobte die Zusammenarbeit mit Bund und Kommunen, in der "wechselseitige Verlässlichkeit" mehr gezählt habe als "kurzfristige machtpolitische Kalküle". Die Redaktionsverhandlungen hätten vor allem deshalb so lange gedauert, "weil wir sehr unterschiedliche Regelungen vorgefunden haben" und besonders die Überleitung ins neue System viele Fragen aufgeworfen habe.
Thomas Böhle, Verhandlungsführer der Kommunen, bedauerte, dass die Länder abgesprungen seien, und zeigte sich guter Hoffnung, dass auch die Entgeltordnung noch gelingen werde. Der für die Ärztinnen und Ärzte vereinbarte Abschluss im TVöD gelte nur für die ver.di-Mitglieder unter ihnen. Für die Mitglieder des "Marburger Bundes", der am 10. September die Tarifgemeinschaft mit ver.di aufgekündigt hatte, gelte weiterhin der alte Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT).
In diesem Zusammenhang verwies Frank Bsirske auf die schwierige Finanzlage der Krankenhäuser mit ihren Fallpauschalen. In einer solchen Situation müssten alle Beschäftigtengruppen einander im Blick behalten. Zugleich kündigte er ein "absolutes Novum" an: Zusammen mit den Kommunen wolle ver.di Ende Oktober eine "Mitarbeiterkapitalbeteiligung" in den Krankenhäusern tariflich vereinbaren.
Text: Hermann Schmid Copyright 2005: www.tlv.de - tlv thüringer lehrerverband - Tschaikowskistr. 22 - 99096 Erfurt - Telefon + 49 361 - 6021323 - Telefax + 49 361 - 6021324 URL dieser Seite: http://www.tlv.de/456.html |