12/02 2009:
Mehr als 3.000 Thüringer Lehrer im Warnstreik

 

„Wenn sich schon nicht die Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher Länder

(TdL) in den Verhandlungsrunden bewegt haben, so taten dies jedoch heute

mehr als 3000 Thüringer Lehrer im Rahmen der Warnstreikaktionen in insgesamt 9 Thüringer Orten“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende und Mitglied der Bundestarifkommission (BTK) der dbb tarifunion Bernd Fröhlich.

 

Mit den heutigen Aktionen haben tlv und GEW gemeinsam vor der am Wochenende stattfinden letzten Verhandlungsrunde ihre Forderungen nach 8% mehr Gehalt mindestens jedoch 200 Euro, sowie die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung auf die Beamten, entschieden Nachdruck verliehen.

 

„Zwischen der ersten und der zweiten Verhandlungsrunde hat die Bereitschaft

der Arbeitgeber zu Bewegung maximal dazu gereicht, den Verhandlungsort zu

wechseln. Am 19. Januar haben sie zur Eröffnung in Berlin „Nein“ gesagt.

Eine Woche später haben sie dieses „Nein“ in Potsdam wiederholt. Null

Angebot, aber 100 Prozent Unzufriedenheit bei den Kolleginnen und Kollegen.

Diese Blockadehaltung der Arbeitgeber lassen wir uns nicht gefallen“, so die

Aussagen von Bernd Fröhlich, Birgit Drischmann sowie Helmut Liebermann (alle

tlv) auf den Veranstaltungen in Weimar, Gera und Erfurt zu den Teilnehmern.

 

Erfurt, den 11.02.2009

 

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