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24/02 2009: Busliste
24/02 2009: Druckausgabe
24/02 2009: Warnstreikaufruf 26.02.2009 Jetzt sind alle gefragt! Warnstreik und Aktion in Erfurt
Kolleginnen und Kollegen! Nach der dritten Verhandlungsrunde am 14. Februar 2009 mit den Arbeitgebern der Länder wird deutlich, dass die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ihre Beschäftigten von der allgemeinen Einkommensentwicklung abhängen will.
Das Angebot lautet 4,2 Prozent ab dem 1. Juli 2009 bei einer erneuten Nullrunde im Jahre 2010. Damit bliebe der Einkommensunterschied zu den Kollegen von Bund und Kommunen zementiert, zumal für das erste Halbjahr 2009 auch keine Einkommenssteigerung angeboten wurde.
Für den 28. Februar 2009 ist eine weitere Verhandlungsrunde vereinbart. Bis dahin muss den Ministerpräsidenten und dem Verhandlungsführer der TdL klar werden, dass die Landesbeschäftigten sich nicht mit einem solchen Scheinangebot abspeisen lassen.
Zeigen wir noch einmal und nachdrücklich, was wir von der Arbeitgeberposition halten! Nichts! Deshalb findet erneut ein
thüringenweiter Warnstreik und Aktionstag am Donnerstag, 26. Februar 2009 statt
Im Rahmen des Warnstreiks führen wir zusammen mit den DGB-Gewerkschaften eine zentrale Kundgebung in Erfurt durch:
26. Februar 2009 10.30 Uhr Beginn der Kundgebung auf dem Domplatz Für den dbb spricht der stellvertretende Vorsitzende der dbb tarifunion, zugleich Vorsitzender des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen, Helmut Liebermann.
Jeder Tarifbeschäftigte im Landesdienst und jeder Landes- und Kommunalbeamte hat das Recht sich an Demonstrationen und Kundgebungen zu beteiligen.
Angemessene Forderung
Die Bezahlung der Arbeitnehmer und Beamten in den Ländern ist von der Ein-kommensentwicklung der Privatwirtschaft und vom Öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen nachhaltig abgekoppelt. Vor allem in den vergangenen Jahren haben Arbeitnehmer und Beamte in den Ländern durch geringe Einkommenszuwächse und zusätzliche Sonderbelastungen einen hohen Beitrag zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte leisten müssen. Diese langjährige Politik der Einkommenseinbußen muss nun auch in den Bundesländern gestoppt werden. Der zu Beginn des Jahres 2009 festzustellende Einkommensrückstand von mehr als 5 Prozent der Landesbeschäftigten gegenüber den Beschäftigten von Bund und Kommunen muss beseitigt werden. Es darf in Deutschland keinen Öffentlichen Dienst erster und zweiter Klasse geben.
Der dbb hilft!
Unter dem Dach des dbb beamtenbund und tarifunion bieten kompetente Fachgewerkschaften mit insgesamt mehr als 1,2 Millionen Mitgliedern den Be-schäftigten des Öffentlichen Diensts und seiner privatisierten Bereiche Unterstützung sowohl in tarifvertraglichen und beamtenrechtlichen Fragen, als auch im Falle von beruflichen Rechtsstreitigkeiten. Nur Nähe mit einer persönlich überzeugenden Ansprache jedes Mitglieds schafft auch das nötige Vertrauen in die Durchsetzungskraft einer Solidargemeinschaft. Der dbb beamtenbund und tarifunion weiß um die Besonderheiten im Öffentli-chen Dienst und seiner privatisierten Bereiche. Nähe zu den Mitgliedern ist die Stärke des dbb. Wir informieren schnell und vor Ort über www.dbb.de, www.tarifunion.dbb.de, über die Flugblätter dbb aktuell und unsere Magazine dbb magazin und tacheles.
Mitglied werden und Mitglied bleiben in Ihrer zuständigen Fachgewerkschaft von dbb beamtenbund und tarifunion – es lohnt sich! 23/02 2009: Elternbrief
Dieser Elternbrief soll die Eltern einerseits über die Gründe des Warnstreiks informieren, und andererseits um ihr Verständnis dafür werben.
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