08/09 2011: tlv äußert Unverständnis zu GEW Aussage
„Das verstehe, wer will“, äußerte sich Axel Freyer, stellvertretender tlv Landesvorsitzender und Leiter des Referats Beamtenrecht im tlv, verwundert über die ablehnende Haltung des Thüringer GEW Vorsitzenden zu einer Fortsetzung der Verbeamtung in Thüringen in einem Freien Wort-Artikel vom 02. September 2011.
„Dass der Chef einer Gewerkschaft das offensichtlich für die Beschäftigten bessere Beamtenverhältnis ablehnt, was laut dem Artikel, dem Freistaat auch noch Personalkosten spart, andererseits aber das den Beteiligten häufig nur Nachteile bringende Angestelltenverhältnis favorisiert, ist nicht nachzuvollziehen. Eigentlich ist es ein Skandal“, so Freyer weiter.
Vielleicht erklärt ja Herr Wolf seinen Mitgliedern, welche die Möglichkeit der Verbeamtung in hohem Maße angenommen haben, und im Übrigen auch die Landesregierung, wie junge, gut ausgebildete Lehrer dazu bewegt werden sollen, zukünftig in Thüringen zu bleiben!?
Schon jetzt verlassen viele Absolventen den Freistaat in Richtung Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen-Anhalt. Einerseits, weil sie momentan (noch) kein Angebot auf eine Anstellung finden, was sich in Kürze ändern dürfte, andererseits, weil sie das angebotene Angestelltenverhältnis, und dazu noch in Teilzeitbeschäftigung, rundherum ablehnen und die Vollzeitverbeamtung in den genannten Bundesländern vorziehen.
„Der Wettkampf um die fähigsten Köpfe hat längst begonnen. Mit der weiteren Ablehnung des Beamtenverhältnisses für die Lehrer in Thüringen haben wir ihn schon so gut wie verloren“, so Freyer abschließend.
Der tlv thüringer lehrerverband wird sich jedenfalls weiterhin für die Fortsetzung der Verbeamtung in Thüringen einsetzen.
Axel Freyer stellv. Landesvorsitzender tlv thüringer lehrerverband
Druckausgabe

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