05/01 2012: tlv fordert angemessene Bezahlung für die Lehrerausbilder
Ein Bildungssystem, welches Schlüsselpositionen in der Lehrerausbildung nur unzureichend unterstützt, kann nicht mit Bestnoten rechnen. An die Fachleiter der Studienseminare werden hohe Anforderungen gestellt. Neben einer Zusatzqualifikation und ständiger Weiterbildung wird hohe Flexibilität mit häufigem Ortswechsel erwartet. „Welcher Lehrer nimmt das in Zukunft noch auf sich, wenn unter anderem die Vergütung nicht Schritt hält?“, fragt Rolf Busch, Landesvorsitzender des tlv thüringer lehrerverband.
Im Sinne einer bestmöglichen Lehrerausbildung in Thüringen fordert der tlv in einem Positionspapier, welches heute dem Thüringer Kultusminister Christoph Matschie übergeben wurde, umfassende Unterstützung der Fachleiter ein.
Zentraler Punkt des Positionspapier ist eine angemessene Vergütung für die geforderte Leistung. Mit der Einführung des Amtes „Fachleiter“ in die Thüringer Besoldungsordnung A ThürBesO A ist eine Beförderung bis zur Besoldungsgruppe A 15 möglich. „Die entspricht dem Anspruch an die Leistung und erhöht zugleich den Anreiz zur Gewinnung weiterer Fachleiter zur qualitativen Absicherung der Lehrerausbildung.“ betont Rolf Busch.
Eine hochwertige Lehrerausbildung ist ein Grundpfeiler eines erstklassigen Bildungssystems. Die Fachleiter an den Staatlichen Studienseminaren tragen eine hohe Verantwortung in der Ausbildung der angehenden Lehrer. Das Thüringer Kultusministerium mit Minister Christoph Matschie an der Spitze steht in der Verantwortung entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Lehramtsstudenten in Thüringen unterstützen.
Druckausgabe
Positionspapier zur verbesserten Lehrerausbildung

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