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Didacta 2019 – eine schicksalhafte Reise über ein reichliches dutzend Pädagogik-affiner Gefährten mit ungewissem Ausgang

Hinein ins Herz von Minas Colonium

Dunkelheit zieht am Horizont auf. Wenige, mit der Planung vertraute Unermüdliche (Ilona Taute und Antje Sauter) sehen eine schicksalhafte Reise auf sich zukommen: Zur Didacta 2019. Frühzeitig Hotel buchend und für ein Programm sorgend, geschieht lange Zeit wenig, bis zum 19.2.2019, als sich eine bunt gemischte Gruppe tapferer Unterrichtsmaterial suchender Abenteurer von Weimar auf den Weg macht, um das geplante Pensum abzuarbeiten. Ein milder Hauch von Abenteuerlust umweht die Weimar-bahnhofsche Szenerie. Doch die Frisuren sitzen und die Gefährten nähern sich zögerlich an. Keine Verspätung. Und so gelingt eine reibungslose Fahrt im modernen Schnellzug. Die erste Hürde wurde so, dank Sitzplatzreservierung und tadelloser Führungskraft, überwunden.

Endlich am Hauptbahnhof Köln angekommen, traten die Abenteurer ihre Queste zum Hotel Sion, in der Nähe des sagenumwobenen Domes zu Köln, an. Doch dort hielt es die hungrigen Reisenden nur kurz. Angelockt durch den etwaigen Verzehr eines kostenlosen, lokalen Hopfengetränks, denn Sie erhielten je einen Coupon für ein Solches durch die Herberge, begaben sich die Gefährten spontan ins angrenzende Gasthaus, um dort mit rheinischer Küche bezirzt zu werden.

(Foto Brauhaus Sion; Autor Andrea Müller)

Während sich ein Teil der Gruppe zur Rast begab, erkundete der scheinbar mit der Nachtwache betraute Teil die nähere Kneipenumgebung, um schließlich zu später Stunde die Herberge aufzusuchen und mit schweren Köpfen den nächsten, wichtigen  Tag zu bestreiten.

 

(Fotos: Köln bei Nacht und Dom am Abend; Autor Ilona Taute)

Eine Didacta, sie mit Materialtransport zu knechten

Schon zu Beginn der schicksalhaften Reise des zweiten Tages gelang es manchen Gefährten nicht, das Ziel zu erreichen. Verführt vom Gesang des Domes zog es also einen grau-eminenten Teil der Gefährten in die kaum zu durchdringende Tiefe von Minas Colonium. Ihr Ansinnen, für Erholung zu sorgen, sollte sich den anderen nur langsam verdeutlichen. Die so reduzierte Gruppe der Schicksalsgemeinschaft musste sich ohne die schier unendliche Lebenserfahrung der ehemaligen LehrerInnen auf die gefährliche und ungewiss ausgehende Reise im Richtung Bahnhof begeben. Unwissend beobachteten sie, wie die Verspätungsanzeige nach oben korrigiert wurde, um schließlich doch die ersehnte, sehr kurze Zugfahrt, in Richtung DIDACTA anzutreten.

 

(Fotos Kölnmesse und Didacta; Autor Ilona Taute)

Verbunden mit der gutmütigen Seele eines jeden Pädagogen verzehrt die Didacta nur zu leicht jedweden Raum eines ungefüllten Trolleykoffers oder Rucksacks. Vor Belastung keuchend, krochen die Gefährten, in alle Hallen verstreut, von Stand zu Stand. Mancher und Manche konnten der Anziehungskraft der Angebote und Materialfülle widerstehen und sich zurück ins Herz der Rheinmetropole begeben. Die unerfahreneren Gefährten indes kamen erst nach geraumer Zeit, und nur kurz vor Beginn des nächsten Teils des Abenteuers, an der Herberge an.

Eine Reise in Glück und Fröhlichkeit

Glücklich, dem Monstrum DIDACTA ein weiteres Mal Paroli geboten zu haben, begab sich die illustre Gefährtengruppe, sich selbst belohnend, durch die menschendurchfluteten Straßen Kölns hin zum Restaurant Müller. Ein wenig unscheinbar befindet sich dieses in der Altstadt. Gar köstliche Speisen, erlesenster Qualität umgarnten die Gaumen der Gemeinschaft. So gestärkt, fiel es den wackeren PädagogInnen umso leichter, den Weg zum Barden Niko Formanek im Stollwerck anzutreten, der die Strapazen des Tages, in beschwingter Form, aus den grauen Zellen des Gedächtnisses zu entfernen vermochte.

  

(Fotos Haus Müller und Stollwerck; Autor Ilona Taute)

Doch die Nacht ließ die Helden nicht entrinnen. Am schwarzen Nachthimmel zogen kaum Wolken auf. Nur schreiende Fahrzeuge durchbrachen die ausgelassene Stimmung. Der Wind rief den Recken zu, dass sie ihm zu mehr Amüsement folgen sollten. Wieder wurden einige schwach und konnten sich diesem Wispern nicht entziehen. So geschah es erneut, dass der noch weise werden wollende Teil der Gefährten leicht angeschlagen das Frühstück am Morgen der Heimreise zu sich nahm, um gestärkt in voller Gruppen- und Erfahrungsstärke Wissen über die dreitägige Wirkungsstätte durch eine Ortskundige zu  erwerben. Stätten der Nacht wurden plötzlich in einem freundlichen Licht wahrgenommen. Hin und wieder erschienen Visionen über vergangene Zeitalter Minas Coloniums, dargeboten durch die Kundige.

  

(Fotos Ortskundige, Gruppe mit Dom und Rhein bei Tage; Autor Ilona Taute)

Schließlich blieb der Gesellschaft der Weimar-tlv-Treuen nichts anderes übrig, als auch den letzten Akt der Queste anzutreten:

Und so ließ die Gemeinschaft den Dom in Kölle und begab sich zurück ins beschauliche Weimar.

Till Ackermann

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