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BUGA Erfurt 2021 – Chance für KV-übergreifende Begegnungen

Warum diese Gelegenheit nicht für ein „Gemeinschaftsprojekt“ der Kreisverbände in Mittelthüringen nutzen?
Und so dauerte es nicht lange, bis folgende Einladung an alle tlv-Mitglieder der Kreisverbände Apolda, Erfurt, Sömmerda und Weimar verschickt wurde:

Liebes Mitglied des tlv-Kreisverbandes …,
nachdem aufgrund der Pandemie seit März 2020 geplante Veranstaltungen und liebgewordene Traditionen nicht stattfinden konnten, hoffen wir, nun endlich wieder durchstarten zu können.
Und so laden wir Sie zu einem Besuch der BUGA 2021 in Erfurt ein, mit einer Kombiführung:
Entdecken Sie mit uns den egapark – die größte Ausstellungsfläche der BUGA 2021 in Erfurt sowie die Zitadelle Petersberg – eine barocke Stadtfestung im Herzen Erfurts.
Der Besuch der BUGA ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Kreisverbände Apolda, Erfurt, Sömmerda und Weimar.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen schönen gemeinsamen Tag auf der BUGA in Erfurt.

Anne-Katrin Leinhos, Ralf Stietz, Anke Böcker und Ilona Taute

Und sie kamen, zahlreich! Sowohl am 18.09.2021 als auch am 21.09.2021- wissbegierig, bestens gelaunt, wetterfest und mit passendem Schuhwerk. Insgesamt kamen wir auf fast 65 Anmeldungen.

Lesen Sie hier, was Anke Böcker und Anne-Katrin Leinhos zu berichten haben:

Gemeinsam erkundeten wir am Samstag, den 18.09.2021 die BUGA in Erfurt. Am Standort Petersberg starteten wir. Da erfreulicherweise über 40 Mitglieder an der Veranstaltung teilnahmen, bildeten sich zwei Gruppen und begannen ihren Ausflug.
Die Ausstellungsflächen Petersberg und ega-Park präsentierten sich in spazierfreudigem Wetter. Die BUGA-Führer (Stadtführer der Erfurt Tourist Information) besuchten mit uns bekannte Ziele. Sie zeigten uns auch viel Neues sowie Wege und Plätze, welche man als Individualbesucher wohl mit einem anderen Blick sehen würde. Auf dem Petersberg spazierten wir durch die Barockgärten, gingen in die Peterskirche, liefen durch verschiedene Themengärten (Napoleon liebte die Brunnenkresse) und erfuhren Interessantes über die Zitadelle (so waren z.B. Horch – und Lauschgänge in früherer Zeit überlebenswichtig).
Zwei Stunden Führung reichten nicht aus für mehr Erkundungen, doch das ega-Gelände war ein weiteres Ziel. Auch dort wussten die BUGA-Führer Interessantes zu erzählen. Professor Reinhold Lingner entwarf die IGA vor 60 Jahren, seine Kreisformen prägen den Park noch heute. Die großen Blumenschalen aus Stahl im Eingangsbereich zeigten uns ihre Blumenpracht. Mit 300 Jahren ist eine Kanarische Dattelpalme die älteste Pflanze des ega-Parks. Beeindruckt spazierten wir durch das 6000 m2 große Blumenbeet. Die Bepflanzung des Beetes wiederholt sich in wechselnden Farben. Neben diesen Eindrücken gab es auch Zeit für gute Gespräche und nette Begegnungen. Mit Speisen und Getränken gestärkt, hatten alle Teilnehmer eine angenehme Zeit.
Alle waren der Meinung: „Danke an die Organisatoren und wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung“.
Anke Böcker
tlv-Kreisverband Sömmerda

Der Besuch der Bundesgartenschau in Erfurt am 21.09.2021 mit einigen Mitgliedern der tlv-Kreisverbände Erfurt, Weimar, Sömmerda und Apolda war ein voller Erfolg.
Die Führung begann auf dem Petersberg rund um die barocke Stadtfestung. Hier wurden über den Dächern der Altstadt Tradition und Geschichte miteinander verbunden. Die Zitadelle zählt zu den größten und besterhaltenen Stadtfestungen von Europa. Die Peterskirche präsentierte sich mit einer einzigartigen Ausstellung zu Thüringer Schlössern und ihren Gärten.
Die Mitglieder erlebten eine Zeitreise durch die Gartenepochen Barock, Renaissance und Landschaftsgärten. Um in den Festungsgraben zu gelangen, nutzten einige Mitglieder die Edelstahlrutschen und hatten dabei sehr viel Spaß.
Angekommen präsentierte sich der Festungsgraben mit besonderen Gemüsearten, althergebrachten Färber-, Kräuter- und Arzneipflanzen sowie klassischen Blühpflanzen. Auch historische Themen wie der Mittelalterliche Küchengarten oder das Rosenwunder der Heiligen Elisabeth wurden mit einbezogen.
Der zweite Teil der Bundesgartenschau befand sich auf dem Gelände der ehemaligen IGA. Hier empfing uns eine blumig-grüne Gartenoase auf 36 Hektar mit Blumen und Pflanzen, Themen- und Schaugärten sowie den Blumenhallen. Das bunt duftende Blütenmeer zeigte die Welt der Pflanzen in ihrer Vielfalt. Kurzum, ein Fest für Gartenfreunde und solche, die es bei diesem Anblick bestimmt werden. Auch hier lud die Atmosphäre zum Entspannen, Erfreuen und Bewundern ein. Verschiedene sehr ansprechende Verkaufsstände ermöglichten dem einen oder anderen, Pflanzen und allerlei gärtnerisches Beiwerk zu erwerben.
Zum Abschluss trafen sich alle am einzigartigen Wüsten- und Urwaldhauses Danakil, um den gelungenen, gemeinsamen Ausflug bei einem Abendessen ausklingen zu lassen.

Anne-Katrin Leinhos
tlv- Kreisverband Apolda

Und unser Fazit: Die nicht unerhebliche Arbeit im Vorfeld hat sich gelohnt. Die Teilnehmer waren begeistert, voll des Lobes (es gab im Nachgang einige sehr nette Mails 😊) und wünschen sich weitere tolle Veranstaltungen, gern auch wieder gemeinsam.
Danke an die Organisatoren Ilona Taute und Ralf Stietz und die vor Ort Verantwortlichen Sandra Deege, Anke Böcker und Anne-Katrin Leinhos.

Ilona Taute
tlv-Kreisverband Weimar

Veranstaltung: Sicher in den Ruhestand – Informationen zum Renten- und Pensionsrecht

Informationen zum Renten- und Pensionsrecht

Kontakt

tlv thüringer lehrerverband e. V.
Kreisverband Weimar

Ilona Taute (Vorsitzende)

Hermann-Löns-Straße 14a
99425 Weimar

Tel.: +49(0)3643 – 510183
E-Mail: i.taute@tlv.de

 

Vorstand des Kreisverband Weimar

Vorsitzende: Ilona Taute

Tel.: +49(0)3643 – 510183
E-Mail: i.taute@tlv.de
Dienststelle: TGS „Carl Zeiss“

Schatzmeisterin: Sandra Deege

Tel.: +49(0)36458 – 32542;
Fax: +49(0)36458 – 32543
E-Mail: sodeege(at)t-online.de
Dienststelle: TGS „Carl Zeiss“

Stellvertreter:

Carsten Günther
Telefon: 03643/494928
E-Mail: csm-dok@gmx.de
Dienststelle: Förderzentrum Weimar

Sebastian Helbing
E-Mail: s.helbing@tlv.de
Dienststelle: GS Pfiffelbach

Didacta 2019 – eine schicksalhafte Reise über ein reichliches dutzend Pädagogik-affiner Gefährten mit ungewissem Ausgang

Hinein ins Herz von Minas Colonium

Dunkelheit zieht am Horizont auf. Wenige, mit der Planung vertraute Unermüdliche (Ilona Taute und Antje Sauter) sehen eine schicksalhafte Reise auf sich zukommen: Zur Didacta 2019. Frühzeitig Hotel buchend und für ein Programm sorgend, geschieht lange Zeit wenig, bis zum 19.2.2019, als sich eine bunt gemischte Gruppe tapferer Unterrichtsmaterial suchender Abenteurer von Weimar auf den Weg macht, um das geplante Pensum abzuarbeiten. Ein milder Hauch von Abenteuerlust umweht die Weimar-bahnhofsche Szenerie. Doch die Frisuren sitzen und die Gefährten nähern sich zögerlich an. Keine Verspätung. Und so gelingt eine reibungslose Fahrt im modernen Schnellzug. Die erste Hürde wurde so, dank Sitzplatzreservierung und tadelloser Führungskraft, überwunden.

Endlich am Hauptbahnhof Köln angekommen, traten die Abenteurer ihre Queste zum Hotel Sion, in der Nähe des sagenumwobenen Domes zu Köln, an. Doch dort hielt es die hungrigen Reisenden nur kurz. Angelockt durch den etwaigen Verzehr eines kostenlosen, lokalen Hopfengetränks, denn Sie erhielten je einen Coupon für ein Solches durch die Herberge, begaben sich die Gefährten spontan ins angrenzende Gasthaus, um dort mit rheinischer Küche bezirzt zu werden.

(Foto Brauhaus Sion; Autor Andrea Müller)

Während sich ein Teil der Gruppe zur Rast begab, erkundete der scheinbar mit der Nachtwache betraute Teil die nähere Kneipenumgebung, um schließlich zu später Stunde die Herberge aufzusuchen und mit schweren Köpfen den nächsten, wichtigen  Tag zu bestreiten.

 

(Fotos: Köln bei Nacht und Dom am Abend; Autor Ilona Taute)

Eine Didacta, sie mit Materialtransport zu knechten

Schon zu Beginn der schicksalhaften Reise des zweiten Tages gelang es manchen Gefährten nicht, das Ziel zu erreichen. Verführt vom Gesang des Domes zog es also einen grau-eminenten Teil der Gefährten in die kaum zu durchdringende Tiefe von Minas Colonium. Ihr Ansinnen, für Erholung zu sorgen, sollte sich den anderen nur langsam verdeutlichen. Die so reduzierte Gruppe der Schicksalsgemeinschaft musste sich ohne die schier unendliche Lebenserfahrung der ehemaligen LehrerInnen auf die gefährliche und ungewiss ausgehende Reise im Richtung Bahnhof begeben. Unwissend beobachteten sie, wie die Verspätungsanzeige nach oben korrigiert wurde, um schließlich doch die ersehnte, sehr kurze Zugfahrt, in Richtung DIDACTA anzutreten.

 

(Fotos Kölnmesse und Didacta; Autor Ilona Taute)

Verbunden mit der gutmütigen Seele eines jeden Pädagogen verzehrt die Didacta nur zu leicht jedweden Raum eines ungefüllten Trolleykoffers oder Rucksacks. Vor Belastung keuchend, krochen die Gefährten, in alle Hallen verstreut, von Stand zu Stand. Mancher und Manche konnten der Anziehungskraft der Angebote und Materialfülle widerstehen und sich zurück ins Herz der Rheinmetropole begeben. Die unerfahreneren Gefährten indes kamen erst nach geraumer Zeit, und nur kurz vor Beginn des nächsten Teils des Abenteuers, an der Herberge an.

Eine Reise in Glück und Fröhlichkeit

Glücklich, dem Monstrum DIDACTA ein weiteres Mal Paroli geboten zu haben, begab sich die illustre Gefährtengruppe, sich selbst belohnend, durch die menschendurchfluteten Straßen Kölns hin zum Restaurant Müller. Ein wenig unscheinbar befindet sich dieses in der Altstadt. Gar köstliche Speisen, erlesenster Qualität umgarnten die Gaumen der Gemeinschaft. So gestärkt, fiel es den wackeren PädagogInnen umso leichter, den Weg zum Barden Niko Formanek im Stollwerck anzutreten, der die Strapazen des Tages, in beschwingter Form, aus den grauen Zellen des Gedächtnisses zu entfernen vermochte.

  

(Fotos Haus Müller und Stollwerck; Autor Ilona Taute)

Doch die Nacht ließ die Helden nicht entrinnen. Am schwarzen Nachthimmel zogen kaum Wolken auf. Nur schreiende Fahrzeuge durchbrachen die ausgelassene Stimmung. Der Wind rief den Recken zu, dass sie ihm zu mehr Amüsement folgen sollten. Wieder wurden einige schwach und konnten sich diesem Wispern nicht entziehen. So geschah es erneut, dass der noch weise werden wollende Teil der Gefährten leicht angeschlagen das Frühstück am Morgen der Heimreise zu sich nahm, um gestärkt in voller Gruppen- und Erfahrungsstärke Wissen über die dreitägige Wirkungsstätte durch eine Ortskundige zu  erwerben. Stätten der Nacht wurden plötzlich in einem freundlichen Licht wahrgenommen. Hin und wieder erschienen Visionen über vergangene Zeitalter Minas Coloniums, dargeboten durch die Kundige.

  

(Fotos Ortskundige, Gruppe mit Dom und Rhein bei Tage; Autor Ilona Taute)

Schließlich blieb der Gesellschaft der Weimar-tlv-Treuen nichts anderes übrig, als auch den letzten Akt der Queste anzutreten:

Und so ließ die Gemeinschaft den Dom in Kölle und begab sich zurück ins beschauliche Weimar.

Till Ackermann