Frauen im tlv

Die tlv-Frauenvertretung setzt sich für die Interessen der weiblichen Beschäftigten in allen verbandspolitischen, bildungspolitischen, dienstrechtlichen und gewerkschaftlichen Bereichen ein.

Aktionen

„Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle im Bildungswesen Beschäftigten“

Veranstaltungen

Keine

Ansprechpartnerin folgt in Kürze

presse-schuljahresauftakt

Kontakt:

erreichbar über die  Landesgeschäftsstelle

Telefon: +49 (0)361-302526-30
Fax: +49 (0)361-302526-5932
E-Mail: post(at)tlv.de
Internet: www.tlv.de

Informationen

Thüringer Gleichstellungsgesetz

Thüringer Gleichstellungsgesetz
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Frauen tlv

Handlungsanleitung werdende Mütter im Thüringer Schuldienst
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Berichte von Veranstaltungen

Frauen tlv

Seminar der VBE-Frauenvertretung in Berlin
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Frauen tlv

Thüringer Schule
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Gleichstellungsbeauftragte der 5 Thüringer Schulamtsbereiche

SSA Vorname Name E-Mail Telefon Zi.-Nr.
Mitte Dr. Gabriele Wirth Gabriele.Wirth@schulamt.thueringen.de 03643 – 884-146
Cornelia Prauser-Wloch cornelia.prauser-wloch@schulamt.thueringen.de 03642 – 884-144 B 26
Nord Elke Müller elke.mueller@schulamt.thueringen.de 036074 – 37-553
(Stellvertreter) Samira Schindewolf samira.schindewolf@schulamt.thueringen.de 036074 – 37-577
Ost Dr. Anja Weiß-Silberhorn Anja.Weiss-Silberhorn@schulamt.thueringen.de 0365 – 548 54-716 4.332
(Stellvertreter) Katrin Weidhase katrin.weidhase@schulamt.thueringen.de 0366 – 548 54-725 4.311
Süd Gabriele Haack Gabriele.Haack@schulamt.thueringen.de 03681 – 7341-15 _2.49
(Stellvertreter) Sandra Meissl sandra.meissl@schulamt.thueringen.de 03681 – 7341-58
West Doreen Sandow-Bock Doreen.Sandow-Bock@schulamt.thueringen.de 0361 – 57 3415-135 125
(Stellvertreter) k.A.

AUSZÜGE (Artikel (Ths Nr. 5/2019) aus dem Thüringer Gleichstellungsgesetz vom 6. März 2013

Dieses Gleichstellungsgesetz gilt für alle Verwaltungen des Landes. Schulen haben keine Gleichstellungsbeauftragte, sondern eine Vertrauensperson, welche im Sinne einer Gleichstellungsbeauftragten arbeitet. Für alle Lehrer(innen) eines Schulamtsbezirkes wird vom jeweiligen Schulamt eine Gleichstellungsbeauftragte mit Vertreterin für jeweils 4 Jahre gewählt.

(1) Zur Durchsetzung der Gleichstellung werden Frauen und Männer nach Maßgabe dieses Gesetzes gefördert. Ziel der Förderung ist insbesondere

  1. die Schaffung von Bedingungen, die für beide Geschlechter die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen,
  2. der Ausgleich von Nachteilen, die als Folge einer geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung entstehen,

(1) Bedienstete im Sinne dieses Gesetzes sind Beamtinnen und Beamte… Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer…

(2) Familienpflichten im Sinne dieses Gesetzes bestehen, wenn eine bedienstete Person mindestens ein Kind unter 18 Jahren…tatsächlich betreut oder pflegt.

(1) Jede personalführende Dienststelle mit mindestens 50 Bediensteten erstellt unter frühzeitiger Mitwirkung der Gleichstellungsbeauftragten für jeweils sechs Jahre einen Gleichstellungsplan…

(2) Der Gleichstellungsplan beinhaltet insbesondere Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einschließlich Betreuung und Pflege…

(4) Der Gleichstellungsplan… in der Dienststelle bekannt zu machen.

(1) Im Rahmen der gesetzlichen, tarifvertraglichen oder sonstigen Regelungen der Arbeitszeit und der dienstlichen Möglichkeiten sind auf Antrag den Bediensteten mit Familienpflichten geänderte tägliche und wöchentliche Arbeitszeiten einzuräumen…

(2) Die Ablehnung von Anträgen auf geänderte tägliche und wöchentliche Arbeitszeiten hat die Dienststelle gegenüber der betroffenen Person und auf Antrag der betroffenen Person auch gegenüber der Gleichstellungsbeauftragten schriftlich zu begründen.

(8) Die Gleichstellungsbeauftragte, die Vertrauensfrau und ihre jeweilige Stellvertreterin dürfen keiner Personalvertretung angehören.

(1) Die Gleichstellungsbeauftragte fördert und überwacht die Durchführung dieses Gesetzes und unterstützt die Dienststellenleitung bei dessen Umsetzung. Sie ist bei allen personellen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen der Dienststelle, die Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der Verbesserung der beruflichen Situation der in der Dienststelle beschäftigten Frauen und Männer betreffen, rechtzeitig zu beteiligen. Dies gilt insbesondere bei

  1. Einstellungsverfahren
  2. Versetzungen, Umsetzungen und Abordnungen für eine Dauer von mehr als sechs Monaten…

(3) Die Gleichstellungsbeauftragte dokumentiert ihre Mitwirkung durch schriftliches Votum, das zu den Akten zu nehmen ist… Bei abweichender Entscheidung der Dienststelle hat diese auf Verlangen der Gleichstellungsbeauftragten die Gründe hierfür schriftlich mitzuteilen.

(4) Die Vertrauensfrau ist Ansprechpartnerin für die Bediensteten ihrer Dienststelle und für die Gleichstellungsbeauftragte der nächsthöheren Dienststelle; sie ist für die Vermittlung von Informationen zwischen diesen verantwortlich.

(1) Die Gleichstellungsbeauftragte ist zur Durchführung ihrer Aufgaben rechtzeitig und umfassend zu unterrichten. Ihr sind die hierfür erforderlichen Unterlagen frühzeitig vorzulegen und jederzeit Auskünfte zu erteilen. Ihre Beteiligung soll zeitlich vor der Personalvertretung erfolgen…

(5) Gleichstellungsbeauftragte und Personalvertretung arbeiten unter Beachtung ihrer jeweiligen Zuständigkeiten vertrauensvoll zum Wohle der Beschäftigten zusammen.

(1) Bei Entscheidungen der Dienststelle, die gegen den Gleichstellungsplan, Bestimmungen dieses Gesetzes oder andere die Gleichstellung von Frauen und Männern betreffenden Vorschriften verstoßen, hat die Gleichstellungsbeauftragte gegenüber der Dienststellenleitung ein Einspruchsrecht. Sie hat hierbei eine Frist von sieben Arbeitstagen nach ihrer Unterrichtung einzuhalten. Danach gilt die Maßnahme als gebilligt.

(2) Über den schriftlichen begründeten Einspruch soll die Dienststellenleitung innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Einspruchs entscheiden…